Referenz: Validierung eines strategischen Transformationsprojekts

Projektwerkstatt als frühzeitiger Risiko-Indikator

Projektüberblick 

Unser Kunde stand in seinem strategischen Transformationsprojekt vor Herausforderungen in Planung, Fortschrittskontrolle und Terminsteuerung. Durch unsere Projektwerkstatt wurde der Projektstatus objektiv bewertet und eine faktenbasierte Roadmap entwickelt. Das Projekt erhielt Struktur und eine belastbare Basis für die erfolgreiche Umsetzung.

Das Projektbeispiel in vier Kapiteln

1. Ausgangssituation

Strategische Großprojekte objektiv bewerten

Ein strategisch hochrelevantes Transformationsprojekt wurde im September 2025 gestartet und adressiert zentrale Anwendungen und Systeme mit unmittelbaren Auswirkungen auf Kunden und Geschäftsmodell. Das Vorhaben ist damit erfolgskritisch für die Umsetzung der Cloudstrategie. Bereits in einer frühen Phase bestand seitens des Auftraggebers der Bedarf, die bisherigen Planungen, Annahmen und Vorgehensweisen unabhängig zu validieren. Ziel war es, Risiken frühzeitig zu identifizieren und die Erfolgsaussichten des Projekts fundiert zu bewerten.

2. Projektauftrag

Fundierte Entscheidungen trotz hoher Komplexität und Zeitdruck

Die zentrale Herausforderung lag in der hohen strategischen Bedeutung des Projekts bei gleichzeitig begrenzter Transparenz über potenzielle Risiken und kritische Erfolgsfaktoren. Komplexe Abhängigkeiten zwischen Systemen, Organisationseinheiten und Stakeholdern erschwerten eine klare Einschätzung der Projektsituation zusätzlich. Gleichzeitig bestand die Notwendigkeit, eine objektive, schnelle und belastbare Bewertung zu erhalten, ohne den Projektfortschritt zu verzögern oder zusätzliche Komplexität zu erzeugen.

3. Lösung - So drehten wir das Projekt

Maximale Transparenz in minimaler Zeit

Wir führte eine strukturierte Projektwerkstatt in Form eines kompakten und wirkungsorientierten Prüfprozesses durch. Im Mittelpunkt stand eine ganzheitliche 360°-Analyse des Projekts auf Basis des bewährten Corivus-Projektrating-Fächers. Ergänzend wurden vorhandene Projektdokumente wie Planungsunterlagen, Governance-Strukturen, Risikoanalysen und Architekturkonzepte systematisch gesichtet und bewertet. Im Rahmen eines dreitägigen Intensivworkshops wurden zentrale Stakeholder gezielt eingebunden. Dabei kamen etablierte Formate wie der „Heißer Stuhl“ zum Einsatz, um kritische Themen offen, strukturiert und faktenbasiert zu adressieren. Durch gezielte Fragetechniken und den Einsatz bewährter Projektmanagementmethoden konnten Stärken, Schwächen und bisher nicht erkannte Risiken schnell identifiziert werden. Der Fokus lag konsequent auf schneller Erkenntnisgewinnung, klarer Priorisierung und unmittelbarer Umsetzbarkeit.

4. Ergebnis

Projekterfolg planbar machen

Im Ergebnis wurde eine ganzheitliche Transparenz über den tatsächlichen Projektstatus sowie über kritische Erfolgsfaktoren geschaffen. Darauf aufbauend wurden konkrete und priorisierte Handlungsempfehlungen zur Stabilisierung und Optimierung des Projekts entwickelt. Diese wurden in vier aufeinander aufbauenden Maßnahmenclustern strukturiert, die jeweils klare Aktionen, Verantwortlichkeiten und Zeitpläne enthalten. Ergänzend wurde ein weiteres Maßnahmencluster zur gezielten Stärkung des Projekt-Controllings und der operativen Exzellenz definiert. Auf dieser Basis erhielt das Top-Management eine belastbare und validierte Entscheidungsgrundlage, um das Projekt frühzeitig zu stabilisieren und strategisch neu auszurichten.