Referenz: Systemintegration im Turnaround neu gestartet und stabilisiert
Neuer Anlauf nach 16 Millionen Fehlinvestition und anderthalb Jahren verlorener Zeit
Projektüberblick
Ein einheitliches System für zwei Logistikbereiche war bereits mit 16 Millionen Euro Fehlinvestition und anderthalb Jahren Verzögerung gescheitert. Mit einer Szenarioanalyse, dem mutigen Vorschlag zur Stufen-Migration statt Neuentwicklung und gezielter Überzeugungsarbeit wurde das Projekt neu gestartet und erfolgreich umgesetzt.
Beratungsschwerpunkte
Projektbeispiel in vier Kapiteln
1. Ausgangssituation
Systemintegration scheiterte an komplexem Projektstatus
Das Unternehmen arbeitete seit zwei Jahrzehnten in zwei getrennten Logistikbereichen. Auch wenn beide ähnliche Kunden mit ähnlichen Geschäftsprozessen bedienten, so arbeiteten sie doch mit völlig eigenständigen Systemen. Weiterentwicklungen des Geschäfts mussten immer doppelt umgesetzt und bezahlt werden.
Im Zuge des exponentiellen Marktwachstums wollte man deutlich effizienter werden. Ein Programm zur Neuentwicklung eines einheitlichen Systems scheiterte an Abstimmungsschwierigkeiten, unkoordiniertem Projektmanagement und einem intransparenten Projektstatus. Zum Zeitpunkt unserer Beauftragung hatte man bereits 16 Millionen Euro fehlinvestiert und knapp anderthalb Jahre Zeit verloren – in einem hochkompetitiven Markt!
2. Projektauftrag
Frischer Blick und pragmatisches Integrationskonzept
Unsere Aufgabe: Ein frischer Blick und ein Konzept zur Systemintegration inklusive anschließender Umsetzung.
3. Lösung - So drehten wir das Projekt
Szenarioanalyse: Schrittweise Migration statt Neuentwicklung
Im neuen Projektteam simulierten wir zunächst mögliche Szenarien des Vorgehens, kalkulierten die unterschiedlichen Aufwände und Vorteile. Unsere klare Einschätzung: Die Nutzung und stufenweise Veränderung eines der beiden alten Systeme wäre erheblich sinnvoller als eine Neueinführung.
Diese Variante war Jahre zuvor von einer Projektgruppe ausgeschlossen worden, weil man die Vorgehensweise für ineffektiv hielt. Dennoch: Das Ergebnis unserer Analyse war klar. Also stellten wir uns den bisherigen Grundannahmen und begannen, schrittweise Überzeugungsarbeit zu leisten.
4. Ergebnis
Top-Management überzeugt – erfolgreiche Umsetzung
So konnte das Top-Management gewonnen werden, und ein kleines, aber schlagkräftiges Entwicklerteam unter unserer Leitung setzte das Projekt erfolgreich um.