Referenz: Standortbestimmung im Projekt – Klarheit schaffen, Potenziale heben

Projektüberblick

Für ein komplexes Migrationsvorhaben führten wir eine externe Standortbestimmung durch. Mit klaren Analysen und fokussierten Empfehlungen konnte das Projekt gezielt stabilisiert und weiterentwickelt werden.

Beauftragte Rollen 

besetzt mit unseren Projektexperten auf Zeit

  • Programmleitung

Das Projektbeispiel in vier Kapiteln

1. Ausgangssituation

Komplexität wächst, Handlungsdruck steigt

Die Umsetzung eines komplexen und umfangreichen Migrationsvorhabens ist bereits in vollem Gange. Die Projektorganisation wurde schon vor längerer Zeit aufgesetzt. 

Die Herausforderungen nehmen zu und es stellt sich die Frage, ob Anpassungen notwendig sind.

2. Projektauftrag

Externe Standortbestimmung für mehr Klarheit

Der Kunde wünschte sich eine externe Sicht auf ausgewählte Prozessbereiche des Projektmanagements mit dem Ziel einer Standortbestimmung und konkreten Verbesserungsvorschlägen.

Sind wesentliche Prozessthemen im laufenden Projekt optimal aufgesetzt und im Projektalltag funktional? Tun wir das Richtige und tun wir es richtig?

3. So drehten wir das Projekt

Fokussierte Analyse statt Gießkanne

Auf Basis der Problemwahrnehmung durch den Auftraggeber und erster Hypothesen zu den Ursachen pickten wir aus den 23 Themen unseres Projektratings drei kritische Bereiche für eine erste Analyse heraus:

  • Projekt- und Meilensteinplanung: „Legt unsere Projektplanung das richtige Fundament für ein erfolgreiches Projekt?“
  • Reportingmethoden: "Das Reporting ist unsere Alarmglocke im Projekt. Funktioniert sie auch?“
  • Reifegrad von Projekten: „Welchen Reifegrad für Projekte erreichen wir mit unseren Methoden und Prozessen?“

Auch die zu beteiligenden Stakeholder (Programmleiter, Teilprojektleiter, Projektmitarbeiter, Mitarbeiter der Fachbereiche) legten wir klar fest.

4. Ergebnis

Stabiles Fundament mit Potenzial zur Verfeinerung

Insgesamt ist das untersuchte Projekt weit entfernt von einer krisenhaften Situation. Es ist groß, komplex und herausfordernd, aber alle Basisinstrumente sind implementiert, es steht auf einem soliden Fundament. Die stärkste Waffe ist das überaus engagierte Team, das fachlich genau weiß, was es tut. Zur Absicherung könnte es stärkere Methodenvorgaben und Instrumente geben, dennoch bleibt Autonomie und Akzeptanz ein hohes Gut. Das Programm läuft heute mit vergleichsweise wenig Overhead. Viele Handlungsoptionen würden einen gewissen Overhead erzeugen – da gilt es abzuwägen.

Die größte Herausforderung liegt in der Langstrecke, eine gewisse Statusroutine ist kaum zu vermeiden. An vielen Stellen fehlt es nicht an Konzept und Instrument, sondern an Konsequenz in der Umsetzung.