Referenz: IT-Infrastrukturprogramm erfolgreich stabilisiert
HW und SW modernisieren - bei 17.000 veralteten PC-Systemen und uneinheitlichem Front- und Backend
Projektüberblick
Ein groß angelegtes IT-Infrastrukturprogramm zur Modernisierung von über 17.000 PC-Systemen war durch massive Verzögerungen und interne Konflikte nahezu zum Scheitern verurteilt. Mit einer Task Force, fokussierten Methoden und klarer Architektur wurde das Programm stabilisiert, Steuerung wiederhergestellt und zurück in die Erfolgsspur geführt.
Beratungsschwerpunkte
Projektbeispiel in vier Kapiteln
1. Ausgangssituation
IT-Rollout kritisch und massiv verzögert
Ein gigantisches Programm war aus dem Ruder gelaufen: Mehr als 17.000 veraltete PC-Systeme eines Konzerns mit 10.000 Filialen mussten komplett verändert werden, um eine neue Marktstrategie umsetzen zu können. Der Erfolg des Programms war lebenswichtig für die Entwicklung des Unternehmens – und dennoch wich es bereits im ersten Jahr stark von den gesetzten Zielen ab.
Parallel entwickelten sich unterschiedliche Strömungen unter den Projektmitarbeitern: Da waren Neuerer und Bewahrer, die mehr gegeneinander kämpften, als den Erfolg voranzutreiben. Alle Liefertermine und Meilensteine der Entwicklungspartner waren schließlich überschritten, einen sichtbaren Funktionsumfang der Systeme gab es nicht.
2. Projektauftrag
Programm neu aufsetzen und Steuerung sichern
Das Programm sollte durch eine Task Force aus internen Schlüsselfiguren und unseren Experten komplett neu aufgestellt werden.
3. Lösung - So drehten wir das Projekt
Klare Architektur und eigene Task Force
Gemeinsam begann die Task Force, das Programm anders zu denken. Schon der Ansatz wurde verändert: Weg von Tausenden Seiten Word-Prosa über Wunschprozesse hin zu einem konkreten und praktikablen Projektansatz, dem eine klare Architektur und die direkte Steuerung der sorgfältig rekrutierten Entwicklungsteams zugrunde lagen.
All dies geschah in einer sehr angespannten Situation unter genauer Beobachtung des Top-Managements. Von acht Schlüsselrollen wurden fünf durch Corivus-Projektexperten auf Zeit besetzt, um die nötige Stabilität zu schaffen und gleichzeitig interne Kapazitäten zu entlasten.
Der eigentliche Wendepunkt war die Entscheidung, das Programm nicht weiterzuflicken, sondern es strukturell neu aufzusetzen — mit allem, was einen erfolgreichen Projektstart ausmacht: klare Ziele, verbindliche Rollen und ein realistischer Plan.
4. Ergebnis
Transparenz geschaffen und Programm stabilisiert
Durch konsequente Engpassorientierung und die neu geschaffene Steuerungsstruktur konnte das Programm trotz erheblicher Vorschäden und Verzögerungen wieder in die Erfolgsspur gebracht werden.
Dieses Projekt zeigt exemplarisch, was einen erfolgreichen Projekt-Turnaround ausmacht: nicht der große Befreiungsschlag, sondern die konsequente Wiederherstellung von Transparenz, Struktur und Vertrauen – Schritt für Schritt.
Rückblickend zeigt dieses Projekt auch: Viele Turnarounds wären vermeidbar, wenn Weichen früher richtig gestellt würden. Ein strukturierter Projektstart ist die wirkungsvollste Prävention gegen spätere Krisen.