Einführung: Warum viele SAP S/4HANA®-Projekte ins Straucheln geraten
SAP hat den Wartungszeitraum für ECC verlängert – doch wer glaubt, damit wirklich Zeit gewonnen zu haben, irrt. Denn S/4HANA kommt. Früher oder später.
In vielen Unternehmen laufen die ersten Vorbereitungen, in anderen ist man bereits mittendrin – und nicht selten wächst die Unsicherheit mit jedem Meeting.
Projektverantwortliche sehen sich mit technischen Details, Fachbereichsbedenken und widersprüchlichen Stakeholder-Erwartungen konfrontiert. S/4 HANA Migrationen gelten als komplex, teuer und fehleranfällig – oft zurecht. Und genau hier setzen wir mit unserer Erfahrung aus vielen Turnaround-Projekten an.
Die drei sichersten Wege, Ihre S/4HANA-Migration scheitern zu lassen
Natürlich mit einem Augenzwinkern – aber auf Basis realer Projekterfahrungen.
1. Machen Sie die Migration zum Mysterium – für alle Beteiligten
Weniger ist mehr. Weniger Transparenz, weniger Projektmanagement, weniger Klarheit.
- Verzichten Sie auf eine strukturierte Bedarfsanalyse – sie hält nur vom Fortschritt ab.
- Vertrauen Sie allein den technischen Spezialisten – die wissen schon, was sie tun.
- Und sorgen Sie dafür, dass alle im Projekt das Gefühl haben, nicht wirklich durchzublicken.
Fazit: Wenn bei Meetings niemand mehr versteht, worum es eigentlich geht, sind Sie auf dem besten Weg.
2. Behandeln Sie die Migration wie ein reines Technik-Upgrade
Warum sollte das Business mitreden? Das ist schließlich ein IT-Projekt!
- Stakeholder-Management? Überbewertet.
- Individuelle Anforderungen? Irrelevant.
- Prozesse und betriebliche Auswirkungen? Fast identisch zum alten System.
Fazit: S/4HANA ist nur ein technischer Versionssprung. Glauben Sie das – und sparen Sie sich jede Einbindung des Fachbereichs.
3. Sagen Sie besser niemandem, dass eine Migration läuft
Kommunikation ist riskant. Schließlich könnte jemand Fragen stellen.
- Erzählen Sie intern möglichst wenig.
- Halten Sie Projektinfos exklusiv in der IT.
- Vermeiden Sie Transparenz – sie erzeugt nur Diskussionen.
Fazit: Wenn niemand vom Projekt weiß, kann auch niemand Einwände haben. Praktisch.
Was erfolgreiche S/4HANA-Projekte anders machen
Jetzt im Ernst: Eine S/4HANA-Migration ist kein technisches Nebenprojekt, sondern ein strategischer Transformationsprozess. Ohne klare Zielbilder, strukturierte Steuerung, enge Einbindung der Fachbereiche und saubere Kommunikation ist das Scheitern oft vorprogrammiert.
Die gute Nachricht: Viele Projekte müssen nicht scheitern – entscheidend ist Transparenz.
Wenn sich Probleme abzeichnen, ist der erste Schritt ein systematischer Projekt Health Check. Dabei wird nicht nur der Ist-Zustand transparent erfasst, sondern auch geprüft, ob Zielsetzung, Projektstruktur, Rollen, Kommunikation und Steuerung noch tragfähig sind. Diese Analyse legt offen, wo Handlungsbedarf besteht – und ermöglicht gezielte Turnaround-Maßnahmen in Bereichen wie Projektorganisation, Ressourcenmanagement, Stakeholder-Einbindung oder methodischem Vorgehen.
Gerade weil viele dieser Großprojekte ins Stocken geraten, zahlt sich ein kritischer Blick von außen aus. Denn ein Projekt-Turnaround ist möglich, wenn rechtzeitig und methodisch fundiert eingegriffen wird.
Fazit
Ob Ihre SAP S/4HANA-Migration zum Erfolg wird, hängt weniger von der Technologie ab – sondern von Führung, Struktur und Transparenz. Wenn Sie frühzeitig Klarheit schaffen, haben Sie beste Chancen, selbst schwierige Projekte sicher ans Ziel zu bringen.
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